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2 imposante Wandinstallationen aus Gips, Emilia Neumann, Serie jump and run 2013

Hersteller Emilia Neumann

Artikel-Nr.: SNP 00021

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Produktinformationen "2 imposante Wandinstallationen aus Gips, Emilia Neumann, Serie jump and run 2013"

BESCHREIBUNG

2 hochinteressante, großformatige Wandinstallationen aus Gips (jump’n’run XII + jump’n’run CCIV ) der Serie jump and run der Frankfurter Künstlerin Emilia Neumann. Die beiden Kunstwerke fesseln in jedem Raum, an jeder Wand den Betrachterblick: zum einen durch ihre schiere Größe und Präsenz mit einem Durchmesser von 80 cm, zum anderen durch den mutigen und vielschichtigen Farbauftrag, der in seiner Konzentrietheit und Zartheit eine moderne Umformung von Monets Seerosen sein könnte. Interessant ist auch die aufgewölbte Form der Objekte; deren Vorlage fand die Künstlerin Satellitenschüsseln, die sie mit Gips ausgoss. Seitlich betrachtet legen die Objekte den Werkprozess offen: Metallgitter, Gipsschichten und Farbauftrag sind absichtlich von der Künstlerin unverhüllt geblieben. 

"Für ihre Serie „Jump and Run“ hat die Künstlerin Satellitenschüsseln mit farbigem Gips ausgegossen. Doch obwohl der Radius dieser eher schnöden Formgeber wiederkehrt und sich beispielsweise auch die dort zur Anbringung nötigen Schraubenköpfe im Gips abdrücken, kommt keineswegs der Eindruck auf, ein Medium wie ‘Fernsehen’, oder gar die abgeformte Sache selbst solle evoziert werden, wie es ausgiebig etwa bei Rachel Whiteread geschieht. Vielmehr waren für die gewünschte runde, leicht gewölbte Form die Satellitenschüsseln eben einfach zur Hand. Ihr Vorzug ist auch, dass sie die vielfache Einbringung mal dick-, mal dünnflüssiger farbiger Gipse erlauben und dass über den unterschiedlichen Druck auf diese flexibel robuste Gussform auch Struktureffekte physisch verdrängter, zerlaufender Farbe zustande kommen, partienweise nicht unähnlich denen einer Décalcomanie. (...). Ein zügiges, daher Lücken provozierendes Aufbringen des Gipses auf die Form, ebenso wie dadurch eingerührte, später zerplatzende Luftblasen sowie nicht zuletzt ein voreiliges und daher nur partiell gelingendes Lösen aus der Form, erzeugen eine von Einschlüssen, Fissuren und Unebenheiten in Mitleidenschaft gezogene Oberfläche, die aufgrund der hernach an ihr vorgenommenen mehrfachen Politur aber im Übrigen luxurierend glatt in Erscheinung tritt. Vergleichbares gilt für die Farbe, die sich großteils wolkig ätherisch, dann wieder fließend und verschwommen ergeht, die aber punktuell auch ungelöst in pigmentgefüllten Äderungen wie jenes Erz aufschimmert, von dem wir gelernt haben, es als Hinweis auf ein verborgen dahinter im Innern schlummerndes Potential zu lesen. 
Der hier zutagetretende Kontrast, sowohl zwischen glatter und versehrter Oberfläche, als auch zwischen atmosphärisch sich verschwendender und materialiter gebundener Farbe, erinnert uns an Marmor und sogleich auch an dessen künstliches Substitut im sog. Stuckmarmor. (...)." (Quelle: http://www.emilianeumann.de/)

Offenbach a. M., 2013

Maße: Höhe 15 cm, Ø 80 cm, Gewicht / Objekt: ca. 15 kg. Rückseitig datiert und signiert

 

PRODUKTDETAILS

Material: Gips, Metall

Zustand: Die beiden Wandobjekte befinden sich in perfektem Zustand. Rückseitig befindet sich jeweils eine Aufhängung aus Metall für eine Montage an der Wand.